Babyfotos selber machen und ausdrucken

Wunderschöne Babyfotos im Stil von Anne Geddes sind längst keine Seltenheit mehr und auch mit ein bisschen weniger aufwändigerer Kulisse können Sie ihre Kleinsten ganz einfach selbst in Szene setzen.

Was Sie benötigen:

  • Eine Kamera
  • Eine Idee, wie die Fotos am Ende aussehen sollen (im Internet finden Sie zahlreiche Beispiele und evtl auch die passenden Utensilien wie kleine Kostüme, Körbchen, Decken, Kissen, Felle, Namensschilder und vieles mehr)
  • Einen neutralen Hintergrund (hier eignet sich auch ein schöner Fußboden, Teppich, Sofa oder auch das Bett im Schlaf- oder Kinderzimmer)
  • Licht – am besten fotografieren Sie bei Tageslicht, wenn es schön hell ist im Raum, oder natürlich draußen (achten Sie hier jedoch auf eine babygerechte Location)
  • gegebenenfalls zusätzlich einen Blitz oder einen Reflektor verwenden (das Baby jedoch nicht direkt anblitzen)
  • einen Computer und eventuell ein Bildbearbeitungsprogramm mit dem Sie die entstandenen Bilder zum Schluss noch optimieren und ihnen den letzten Schliff verpassen können
  • vor Vorteil ist auch ein kleiner Radiator um das Baby während dem Shooting schön warm zu halten oder eine Wärmflasche, die man unter den Decken verstecken kann
  • einen Drucker um die fertigen Fotos auszudrucken (Sie können sie dann ganz einfach ins Familienalbum einkleben oder einrahmen und an die Wand hängen) die besten Ergebnisse erzielen Sie hier natürlich mit einem speziellen Fotodrucker und dem passenden Druckerzubehör. Wir empfehlen hierfür den Fotodrucker Canon Pixma iP7250. In unserem Druckertest wurde der Canon IP7250 von einer Fotografin für uns getestet.

Wie Sie die Kleinen am besten positionieren:

  • die besten Ergebnisse von Neugeborenenfotos erzielen Sie in den ersten 1-10 Lebenstagen des Babys, denn da schlafen sie noch besonders viel.
  • liegend auf Decken, Kissen, in Körbchen oder sonstigen Kulissen
  • auf dem Bauch oder auf dem Rücken
  • bei älteren Babys: sitzend auf Decken, Kissen, auf dem Sofa, in der Wiese, im Sandkasten (hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt). Liegend ist schwierig, da sie meist nicht mehr einfach so liegen bleiben, wenn sie einmal sitzen können

Was Sie dem Baby anziehen sollten:

  • das hängt wirklich ganz vom Thema ab, das Sie sich ausgedacht haben, es gibt im Internet viele verschiedene kleine Kostümchen, aber auch der einfache Strampler kann sehr süß aussehen
  • Haarbänder mit Blumen, kleine Mützchen
  • Farben die zusammen passen wirken harmonischer als kunterbunt und verschiedene Muster
  • auch sollten die Farben unbedingt auf den Hintergrund und die Location abgestimmt werden, dass es auch hier ein schönes Gesamtbild ergibt.

Was Sie auf jeden Fall vermeiden sollten:

  • das Baby fotografieren, wenn es Hunger oder nicht ausreichend geschlafen hat, oder wenn es zu kalt ist
  • kalte Unterlagen oder Fußböden
  • dem Baby in die Augen blitzen
  • zu lange Shootingdauer (10-15 Minuten sollten hier vollkommen ausreichend sein).

Wenn Sie alles vorbereitet haben und mit ihrer Kulisse zufrieden sind, sollten Sie zunächst ein paar Testfotos ohne Baby machen, um das Licht und den Bildausschnitt einzustellen, dass das Kleine nicht allzu lange dort liegen und still halten muss. Wichtig ist, dass der Blitz, sollten Sie einen verwenden, eher indirektes Licht gibt und das Baby nicht direkt anblitzt. Auch mit einem Reflektor sollten sie nicht direkt ins Gesicht leuchten. Bitten Sie eventuell Ihren Partner oder die kleinen Geschwister um Hilfe.

Sollten Sie zufrieden mit den Testaufnahmen sein, kann es auch schon fast losgehen. Stellen Sie den Radiator in sicherer Entfernung auf oder legen Sie die Wärmflasche unter die Decken, dann holen Sie die kleine Hauptperson dazu. Platzieren Sie sie vorsichtig in der Kulisse und beginnen Sie zu fotografieren.

Verschiedene Blickwinkel ergeben viele verschiedene Fotos. Mal von vorne, mal von oben oder von der Seite. Steigen Sie auf einen Stuhl oder laufen sie einmal um Ihren Schatz herum. Auch Detailaufnahmen der Füßchen, Hände, Augen oder des Gesichts sind immer schön anzuschauen. Legen Sie eventuell auch das Lieblingskuscheltier dazu oder lassen Sie die Geschwister mitmachen.

Wenn Sie fertig sind ist es wichtig, dass Sie zuerst nach den Kleinen schauen, bevor Sie die Fotos auf den Computer übertragen und mit der Bearbeitung beginnen. Sie können Ihre Fotos jetzt entweder direkt verwenden, oder mit einem Bildbearbeitungsprogramm perfekt in Szene setzen. Helligkeit und Farbtöne Anpassen, einen Bildausschnitt wählen und eventuell sogar Text hinzufügen.

Name und Geburtsdatum eignen sich hier besonders für das erste Foto im Familienalbum oder beispielsweise als Karte, die Sie zur Geburt an Freunde und Familie verschicken können. Wenn Sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind, können Sie die Bilder abspeichern und mit einem Fotodrucker ausdrucken und direkt verwenden, oder natürlich in digitaler Form behalten.

Reicht ein Smartphone, um schöne Babyfotos selbst zu machen?

Das kommt natürlich ganz darauf an, wie hoch Ihre eigenen Ansprüche an die Qualität der Fotos sind. Dass man von einem Smartphone natürlich nicht die Qualität von einer Spiegelreflexkamera erwarten kann, besonders nicht, wenn die Lichtverhäntnisse nicht optimal sind, sollte jedem bewusst sein. Trotzdem gibt es mittlerweile schon Smartphones mit sehr guten Kameras, mit denen Sie durchaus sehr gute Ergebnisse erzielen können.

Auch sollten Sie sich überlegen, worfür Sie die Fotos verwenden wollen. Geht es dabei nur darum, sie bei Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram zu posten, ist die Smartphone Qualität durchaus ausreichend. Möchten Sie die Fotos jedoch in einer hohen Auflösung als Poster oder Leinwand für Ihr Zuhause drucken lassen, ist der Griff zur professionellen oder semiprofessionellen Kamera sicherlich die bessere Wahl.