Optimale Druckereinstellungen

Für reibungslosen Druck - individuelle Druckeinstellungen

Nicht nur wenn es schnell gehen muss, stellen umständliche Eingaben für jeden einzelnen Ausdruck, wie die Festlegung von Papiergröße oder Auflösung ein unnötiges Hindernis im Arbeitsablauf. Jedes Druckprogramm gibt Standardwerte für den Ausdruck vor, die vom Hersteller festgelegt wurden und vor jedem Ausdruck durch den Anwender individuell angepasst werden müssen.

Doch es gibt Abhilfe. Die Grundeinstellungen der Druckprogramme können individuell angepasst und als zukünftige Basis für sämtliche weiteren Drucke festgelegt werden. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Druckersoftware für Ihre individuellen Bedürfnisse dauerhaft einstellen können, um damit Zeit und Fehldrucke zu sparen.

Der Druckertreiber – Schaltzentrale Ihres Druckers

Der Druckertreiber beinhaltet sämtliche Informationen, die Ihr Drucker für die Ausführung des Druckes braucht. Dieser Informationspool stellt die vielen Möglichkeiten, in denen ein Druck ausgeführt werden kann, als Werte – wie z.B. Papiergröße oder Auflösung – in zahlreichen Varianten zur Verfügung. Der Nutzer gibt diese Werte per Mausklick an das Druckgerät weiter, das auf diesen Impuls hin den Druck gemäß der eingegebenen Werte physikalisch ausführt.

Der passende Druckertreiber

Ihr Drucker braucht für die Kommunikation mit Ihrem Betriebssystem seine individuelle Schaltzentrale – den für ihn speziell entwickelten Druckertreiber, den Sie auf Ihrem Rechner installieren müssen. Auf der Homepage des Herstellers von Ihrem Drucker werden die passenden Druckertreiber für das jeweilige Gerät und für verschiedene Betriebssysteme zur Verfügung gestellt.

Normal oder Turbo

Viele Hersteller stellen mehrere Treiber für ihre Druckermodelle zur Verfügung, die auf verschiedene Kundenansprüche eingehen. So gibt es zum einen die Basistreiber für eine möglichst unkomplizierte Handhabung, die meist auch den Einsatz in einem LAN- oder WLAN-Netzwerk ermöglichen. Diese Treiber beinhalten umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten für den Druck von Dokumenten im alltäglichen Bereich. Darüber hinaus gibt es die großen Softwarepakete mit Druckertreibern.

Diese vollständigen sogenannten Treiber-Suites stellen umfangreiche Bibliotheken mit einem großen Spektrum an detaillierten Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung, die die technischen Kapazitäten des Druckgerätes voll ausschöpfen. Der Unterschied zwischen dem Basistreiber und der vollständigen Treiber Suite liegt nicht nur im Dateivolumen, sondern auch in den Anforderungen, die das jeweilige Programm an den Anwender stellt.

Der Basistreiber bietet für den Druck auf klassisch professionellem Niveau ein solides und überschaubares Handwerkszeug, während die Treiber-Suite mit ihren umfangreichen Bibliotheken eine anspruchsvolle Feinjustierung für Druckdienstleister zur Verfügung stellt. Wenn Ihr Basistreiber Ihren Ansprüchen zur Einstellung Ihrer Drucke nicht genügt, dann empfiehlt sich eine Installation der vollständigen Treiber-Suite.

Frischekur für Ihren Druckertreiber

Da die Hersteller fortlaufend nicht nur ihre Produktpalette weiterentwickeln, sondern auch ihre bestehende Flotte optimieren, wird regelmäßig ebenso die zugehörige Treibersoftware aktualisiert. Eine gute Möglichkeit, Ihren Drucker kontinuierlich optimal zu pflegen, ist die regelmäßige Aktualisierung des Druckertreibers, zum Beispiel im Zuge einer Wartung des Gerätes. Dazu genügt es, ab und zu einen Blick auf die Homepage des Herstellers zu werfen, um den neuesten Treiber für Ihren Drucker herunterzuladen.

Bei der Überarbeitung ihrer Treiber erweitern oder verbessern die Hersteller oftmals die Einstellungsmöglichkeiten für den Druck oder beheben Mängel, wie zum Beispiel eine umständliche Bedienung. Hier lohnt sich die Mühe, den Treiber von Zeit zu Zeit durch die Installation einer aktualisierten Treibersoftware aufzufrischen.

Erste Abkürzung – Standarddrucker festlegen

Sie können bereits den ersten Arbeitsschritt im Druckablauf einsparen, wenn Sie für jeden Druck Ihren eigenen Standarddrucker festlegen. Die Festlegung dieses Standards streicht für zukünftige Drucke die Abfrage zur Auswahl des Druckgerätes. Der Standarddrucker wird in Ihrem Betriebssystem eingestellt.

Hierzu öffnen Sie die sogenannte „Systemsteuerung“ bzw. die „Systemeinstellungen“ Ihres Betriebssystems, klicken im danach geöffneten Fenster das Druckersymbol an (für verschiedene Windows Systeme mit der rechten Maustaste) und wählen aus der nun erscheinenden Liste an Druckgeräten einen der angezeigten Drucker als Ihren Standarddrucker aus. Dieser Drucker wird nach seiner Auswahl für sämtliche zukünftige Druckaufträge durch das Betriebssystem automatisch aktiviert, solange Sie nicht bei Bedarf einen anderen Drucker auswählen.

Hier geht´s zur Abkürzung für Ihre zukünftigen Druckaufträge

Der Weg für Windows Betriebssysteme

Um für Windows Betriebssysteme dauerhaft die Druckeinstellungen auf Ihre Bedürfnisse einzustellen, öffnen Sie die Systemsteuerung und gehen zu „Geräte und Drucker anzeigen“. Danach öffnen Sie „Verwandte Einstellungen“ und gehen auf „Geräte und Drucker“. Dort klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol des Druckers, den Sie bearbeiten möchten, um in der daraufhin erscheinenden Auswahl den Punkt „Druckeinstellungen“ auszuwählen.

Ein alternativer Weg, in Windows Betriebssystemen die Druckeinstellungen zu bearbeiten führt in der Systemsteuerung über den Punkt „Druckereigenschaften“ zur Auswahl „Allgemein“ und schließlich zum Menüpunkt „Einstellungen“. In den jüngsten Windows Systemen führt auch der Doppelklick auf Druckersymbole und ein erneuter Doppelklick auf „Druckoptionen anpassen“ zur Einstellungsmaske, die Kriterien für individuelle Einstellungen zur Verfügung stellt und nach Eingabe und Bestätigung für zukünftige Druckaufträge speichert.

Der Weg für iMac Betriebssysteme

Die Festlegung von individuellen Druckstandards erfolgt beim iMac über das Druckerfenster, das sich beim Druckauftrag eines Dokumentes öffnet. Dort klicken Sie auf „Details einblenden“ und wählen Ihre zu standardisierenden Druckeinstellungen aus. Sobald alle Optionen eingestellt sind, klicken Sie auf „Voreinstellungen“ und wählen „Aktuelle Einstellungen als Voreinstellung sichern“ aus, um Ihrem Standard einen Namen zu geben und abzuspeichern.

Auf diese Weise können Sie verschiedene Voreinstellungen festlegen, aus denen Sie bei einem zukünftigen Druckauftrag dann wieder auswählen können. So können Sie z.B. einen Standard für Fotodruck, einen anderen für Textdrucke und einen weiteren für einfache Entwurfsdrucke festlegen, um diese bei Bedarf abzurufen. Beim nächsten Druckauftrag klicken Sie im Druckerfenster auf den Punkt „Voreinstellungen“ oder „Details einblenden“ und wählen Ihren gewünschten Standard aus.

So setzen Sie Standards für Ihren Druck

Je nach Druckermodell sind unterschiedliche Einstellungen für den Druck möglich. Ein Monochrom-Drucker hat andere Einstellungen als ein Color-System, ein normaler Dokumentendrucker wieder andere als ein Fotodrucker. Die Möglichkeiten, die Ihr jeweiliger Drucker Ihnen anbietet, finden Sie auf der Eingabemaske, die Sie für die Grundeinstellung sorgfältig durcharbeiten sollten, um für Ihre zukünftigen Drucke keine oder möglichst wenig zusätzliche Einstellungen vornehmen zu müssen. Als erste Grundeinstellung können Sie das Papierformat festlegen.

Die Auswahl führt von verschiedenen US-Formaten über Briefumschlagformate bis hin zum DIN A4 oder DIN A3-Format. Die Ausrichtung des Drucks kann im Hoch- oder Querformat festgelegt werden, ebenso kann Ihr Dokument in einer 180 Grad Drehung, also auf dem Kopf stehend gedruckt werden.

Sie legen fest, aus welchem Papierfach das Papier bezogen werden soll und ob der Papiereinzug automatisch oder manuell erfolgen soll und auf welchem Papiermedium (normal, Fotopapier, etc.) gedruckt werden soll. Sie können Dokumente mit mehreren Seiten Umfang in laufender oder umgekehrter Seitenfolge drucken. Zudem kann Ihr Dokument verkleinert oder vergrößert ausgegeben werden, was zumeist durch einen Prozentwert angegeben werden muss, oder es kann automatisch auf Papiergröße skaliert werden. Schließlich müssen Sie noch die Auflösung für Ihre Drucke festlegen.

Eine hohe Bildqualität erfordert eine möglichst hohe Auflösung, verlangsamt jedoch die Druckgeschwindigkeit, während eine niedrige Auflösung eine grobe Druckausgabe bei schnellem Druck ergibt. Hochauflösende Bilddrucke, die zu hochwertigen Farbdrucke ausgegeben werden, sollten mindestens mit 300 dpi Auflösung eingestellt werden. Wenn Sie hauptsächlich Schwarz-Weiß-Drucke oder Textdrucke mit schwarzem Text auf einem Color-Drucker ausdrucken, dann sollten Sie die Grundeinstellung „Graustufen“ wählen.

Wenn Ihr Farbdrucker schwarze oder graue Dokumente mit der Einstellung „Farbdruck“ druckt, dann verwendet er hierzu die Farbkartuschen. Beim Druck mit „Graustufen“ wird nur Schwarz durch Tinte bzw. Toner ausgegeben, was nicht nur eine tiefere Schwärze hervorbringt, sondern auch mit Schwarz das günstigere Verbrauchsmaterial verwendet. Sobald Sie alle Ihre Einstellungen festgelegt und abgespeichert haben, können Sie in Zukunft reibungslos Ihre Dokumente drucken und sich über viel wertvolle Zeitersparnis freuen.