Weißer Toner –  drucken auf buntem Papier.

Weiß bringt erst richtig Farbe ins Leben: zum Beispiel mit farbigen Karten unter heller Schrift, schwarzen Shirts mit weißem Motiv oder Transparentfolien mit leuchtend weißem Aufdruck. Wer solche Projekte am eigenen Drucker realisieren wollte, stand bisher vor unüberwindlichen Hindernissen. Höchste Zeit also für Geräte mit Weiß im Programm!

Na endlich! Dunklen Untergrund einfach in Weiß bedrucken.

Nicht nur für viele Privatnutzer ist die fehlende Farbe Weiß ein Manko: Auch Business-Anwender wie Grafikbüros oder professionelle Copyshops konnten bisher kaum auf die eigene Druckerflotte zurückgreifen, wenn’s um das Drucken in Weiß ging. Immer noch müssen solche Aufträge oft ausgelagert werden und lohnen sich damit in der Regel erst ab einer hohen Stückzahl. Häufig weichen Betriebe auch in Handarbeit auf den klassischen Siebdruck aus: ein aufwändiges Vergnügen! Die neuen Drucker, die aktuell im Bundle mit passendem Papier und Kartuschen angeboten werden, bewältigen die Herausforderung „Weiß“ problemlos – und sind nicht einmal unbezahlbar.

Weißer Toner macht den Laserdrucker wieder attraktiv.

Weiße Tinte für den Tintenstrahler? Das ist auch weiterhin keine Option – und vermutlich ebenso wenig realisierbar wie weiße Tusche in der Aquarellmalerei. Stattdessen kommen jetzt ausgesuchte HP Laserdrucker ins Spiel, in die neben den üblichen Farbkartuschen Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz (CMYK) auch Toner mit weißen Farbpartikeln eingesetzt werden können. Ein Alleinstellungsmerkmal, das vor allem für Nutzer interessant sein dürfte, die – ob professionell oder privat – viel mit Grafik und Gestaltung zu tun haben.

Drucken in Weiß – auf Papier, Folie, Textil und und und ...

Dass das Drucken in Weiß sich nicht auf Papier und Pappe beschränkt, versteht sich von selbst: Ebenso wie der klassische CMYK-Mehrfarbdruck lässt sich der Druck in Weiß auf eine Vielzahl von Medien anwenden und eröffnet damit ganz neue Möglichkeiten der Gestaltung. Neben zahlreichen dunklen und farbigen Papiertönungen, -stärken und -texturen können zum Beispiel auch selbstklebende oder haftende Folien bedruckt werden, vom Sticker bis hin zur transparenten Schaufensterfolie. Mit Textildruck auf dunklen Stoffen und Transfermaterial können Dienstleister ihr Angebot erweitern und kreative Bastler ihre Ideen verwirklichen.

Für Profis: Weißdruck in Perfektion.

Wenn hochwertige Marketingmaterialien und Aussendungen selbst realisiert werden können, ist das zweifellos ein Pluspunkt. Auch individuelle Stücke mit Weißdruck, die hohen Qualitätsansprüchen genügen, machen Eindruck beim Kunden und erweitern die Möglichkeiten eines Unternehmens: Schon deshalb kann die Anschaffung eines weißfähigen Laserdrucker wie dem HP Color Laserjet Pro CP5225dn für Agenturen und Dienstleister eine vielversprechende Option sein. Profitieren können zum Beispiel Designer, grafische Betriebe und Copyshop-Reseller. Die Investition in einen Laserdrucker mit Weiß-Option kann sich aber auch für mittelständische Unternehmen, die in der Gestaltung ihrer Werbematerialien gern alle Freiheiten haben, durchaus lohnen.

Für Privatanwender: Weißdruck für kreative Highlights.

Wer seinen Gestaltungsspielraum gern voll ausschöpft, kommt ohne weißen Toner schnell an seine Grenzen. Denn nicht nur auf dunklen und starkfarbigen Einladungskarten wirken Schrift und Motive in Weiß besonders reizvoll. Ein Laserdrucker mit weißem Toner lädt Bastler, leidenschaftliche Gestalter und Technikfans ein, mit Farbe und Papier zu experimentieren und sich neue Möglichkeiten zu eröffnen: Mit Weißdruck auf Transferfolie lassen sich auch Materialien wie Keramik, Holz und Textilien flexibel bedrucken! Erfreulich, dass sich die Anschaffungskosten für den passenden HP Einstiegsdrucker „Little Ghost“ mit unter 300 Euro inklusive Toner und Papier in vertretbaren Grenzen halten.

Ghost: HP Drucker plus Zubehör für den Druck mit Weiß.

Für zwei Laserdrucker aus dem HP Sortiment stellt die Firma Ghost GmbH seit einiger Zeit Toner in Weiß her – ein Gewinn für alle, die auf den klassischen Laserdrucker setzen und auf Weiß als zusätzliche Option nicht verzichten wollen. Über Ghost sind die zwei Drucker jeweils im Bundle erhältlich: Das „Little Ghost Bundle“ für knapp 300 Euro umfasst den HP Color Laserjet Pro 200 M551n, fünf Toner inklusive Weiß und verschiedene Papierproben in A4. Im „Big Ghost Bundle“ sind dagegen der A3-Drucker HP Color Laserjet Pro CP5225dn, die fünf Toner (CMYK und Weiß) sowie hochwertige A3-Papiere enthalten. Für ihn muss der Anwender schon mehr auf den Tisch legen: Rund 1850 Euro kostet das Paket, das sich nicht nur an Profis, sondern auch an ambitionierte Privatnutzer wendet. Dafür, so das Unternehmen Ghost, deckt der Drucker aber auch verschiedene Textildruck-Optionen ab.

Weißdruck bei OKI: LED-Drucktechnik für professionelle Anbieter.

Schon seit 2012 bietet OKI LED-Drucker an, die dem Laserdruck verwandt sind. Anders als bei den über Ghost vertriebenen HP Druckern, die über die volle CMYK-Farbpalette verfügen, setzt sich die Farbe Schwarz hier aus den drei Farben Cyan, Magenta und Yellow zusammen. Der Weiß-Toner wird zusätzlich ins Gerät eingesetzt. Die Spezial-Drucker sind allerdings für viele Privathaushalte keine Option, sie orientieren sich eher am Bedarf von Klein- und Großunternehmen: Das A3-Gerät soll zu einem Preis von weniger als 8.000 €, der A4-Drucker fu¨r knapp unter 3.000 € erhältlich sein. Genaue Preise gibt der Hersteller auf Anfrage preis.

Weißdruck – so funktioniert’s!

Der Druck in Weiß erfordert bei den zwei HP Geräten zwar keine Spezialkenntnisse, doch ein bisschen Know-How schadet nicht: So empfehlen erfahrene Nutzer, beim Schwarzweiß-Druck im Druckmenü die Option „Graustufen“ einzustellen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Gut zu wissen ist auch, dass der Drucker ein solches Dokument mit Weißanteilen negativ druckt, d. h. alle in der Ansicht schwarzen Flächen weiß ausgedruckt werden.

Sollen dagegen Ausdrucke in Farbe plus Weiß entstehen, so wird zunächst die weiße Kartusche eingelegt und gedruckt. Erst dann wird sie durch die schwarze Kartusche ersetzt, wobei das gleiche Blatt noch einmal (passend ausgerichtet) eingelegt und nun farbig bedruckt wird. Die weißen Flächen werden dazu im Dokument gelöscht.

Wird alles weißer oder was? Ein Ausblick.

Bisher bieten nur wenige Markendrucker eine Weiß-Option an, wenn man einmal von speziellen hochpreisigen Geräten absieht, die in der Industrie eingesetzt werden. Die zwei über Ghost angebotenen HP Laserjets sind ein guter Anfang: Vor allem, weil sie es endlich auch privaten Nutzern und Kleinunternehmen möglich machen, weiß bedruckte Dokumente eigenständig zu produzieren! In einen solchen Laserdrucker zu investieren ist für viele Betriebe sicherlich nicht nur langfristig rentabel, sondern eröffnet vor allem auch reizvolle Marketing-Chancen zur Kundenbindung. Hoffen wir also, dass solche Laserdrucker keine Ausnahme bleiben, sondern sich irgendwann als Standard etablieren!